„Schwarzwald(l)eben”

Text von Cornelia Bitsch / Musik und Chansons von Maetze Schulz

„Was wohne mir in erre schöne Gegend, gell?“

Wenn man so mittendrin steckt im „schwarzen Wald“, hier werkelt, lebt und altert, dann ist das schon ein Hochgefühl, kann‘s zumindest sein. Und ist’s nicht so, dass andere genau hier, wo für uns „Alltag“ stattfindet, ihren Urlaub verbringen? 

Hier zu leben und zu arbeiten ist mehr als Heimat und Brauchtum, das ist ein ganz eigenes Lebensgefühl. So bergig, Tannendunkelbewaldet und schweigsam im Winter, so südländisch in der Heiterkeit, tolerant und weltoffen im Sommer, so stürmisch, wild und unbeständig im Herbst, so blühend in bunter Vielfalt im Frühjahr, den Aufbruch spürend in jeder Faser des Körpers. Romantisch, nicht wahr? Nicht nur, aber unser Schwarzwaldhirsch trägt inzwischen auch Bollenhut, denn auch wir gehen mit der Zeit, sind hip und modern! Oder?

Ja und früher? Wie war das früher? Und wann ist überhaupt früher?

Diese Fragen beantwortet das Trio Cornelia Bitsch, die alte Schwarzwälderin, Saskia Bleich, die junge Schwarzwälderin und Maetze Schulz, der zwischen den beiden vermittelnde Schwarzwälder am Piano, mit urkomischen Szenen, frechen und ach so romantischen Liedern:„…Dann ruf‘ ich in die Welt hinaus, Mensch Schwarzwald bisch du schee…!“

Gemälde: ©Jörg Kräuter 2021


Die Songs aus dem Album Schwarzwald(l)eben, sind hier über den Link (push the icon)zu Spotify erhältlich!



Ein Tag ohne Musik ist ein verlorener Tag